Windbrache leidet unter Preisdruck

Vestas rechnet mit Verlusten

Der weltgrößte Windturbinenbauer Vestas rechnet mit großen Verlusten. Die Konkurenz aus Asien strömt auf den deutschen Markt.

Quer durch die Bracher der alternativen Energien zieht sich die Nachricht von schlechten Aufträgen und Verlusten. Die Konkurenz aus Asien produziert billiger.

Der weltgrößte Hersteller von Windrädern schrieb im vergangenen Jahr Verluste. Zeitweise gaben die Papiere um 20 Prozent nach auf 7,76 Euro. Vestas machte in einer Pressemitteilung für die erneute Senkung der Prognose Verzögerungen bei Projektabschlüssen verantwortlich. Die Probleme beim Aufbau einer Fabrik in Lübeck-Travemünde  seien aber inzwischen gelöst.

Vestas erwartet nun 6 Milliarden Euro Umsatz. Mit einem Gewinn rechnet das Unternehmen nicht mehr. Bisher hatte die Prognose für den Gewinn bei 255 Millionen Euro gelegen.

Auch in der Solarbranche ist die Lage angespannt. Einige Firmen mussten bereits Insolvenz anmelden. In der Solarbranche macht die Konkurrenz aus China den deutschen Herstellern Probleme.

Auch das deutsche Windkraft-Unternehmen Nordex hat mit dem Preisdruck in der Branche zu kämpfen. Um Kosten zu sparen wurden 260 der insgesamt 2700 Arbeitsplätze gestrichen. Nordex macht Verluste - 2012 soll es wieder einen Gewinn geben.

06.01.2012 JoWe

 

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