Atomfreier Strom

Informationen zu: Atomfreier Strom

Nachdem am 10. März 2010 in Fukushima Daiichi in Japan das schreckliche Unglück im Kernkraftwerk ausbrach, entstanden in Deutschland neue Debatten über den Stromausstieg. In drei Kernreaktoren und in sieben Abklingbecken versagten die Kühlsysteme. Die Folge war, dass große Mengen radioaktiver Stoffe in die Umwelt flossen. Die Folge war, dass viele Menschen den gefährlichen Strahlen ausgesetzt waren und eine Evakuierung der Einwohner im Umkreis von 20 Kilometern erfolgen musste. Die Grenzwerte wurden über ein Vielfaches überschritten, so dass auch das Wasser, der Boden und die Tiere betroffen waren. Daraufhin wurde von der Bundesregierung der stufenweise Ausstieg bis spätestens 2022 beschlossen.

Einige Energielieferer liefern atomfreien Strom

Bereits vor diesem Unglück hatten einige Energielieferer beschlossen, nur noch atomfreien Strom zu liefern. Dieser atomfreie Strom kommt aus Windkraftanlagen, Gas- und Dampfkraftwerken, und Müllverbrennungsanlagen. Dies alles ist bedeutend weniger gefährlich als die Kernreaktoren und auch besser für die Umwelt. Die sauberste Art Strom zu gewinnen ist natürlich der Solarstrom. Hier sollten noch mehr Bürger mitmachen. Wenn sie ein neues Dach für ihr Haus benötigen, sollten sie sich für ein Solardach entscheiden. Auf diese Weise gewinnen sie ihren eigenen Strom und können sogar noch zusätzlich Geld verdienen, indem sie Strom, den sie nicht selbst benötigen, an einen Energielieferer verkaufen. Auch eine Befragung der Bundesbürger hat ergeben, dass sie lieber etwas mehr für ihren Strom zahlen würden, wenn sie mit atomfreiem Strom beliefert würden.

Windkraft- und Solarstrom

Die meisten der Anbieter, die atomfreien Strom anbieten, setzen auf Windkraft oder Solarstrom. Dies ist gesünder für die Umwelt und es besteht nicht die Gefahr, dass solche Katastrophen, wie die von Fukushima, nochmals eintreten. Es kann sicherlich auch bei den hiesigen noch laufenden Kernkraftwerken geschehen, dass die Kühlsysteme ausfallen. Deshalb ist eigentlich jeder Bürger gut beraten, im Internet einen Strompreisvergleich anzustellen und sich dabei auf die Stromanbieter zu beschränken, die atomfreien Strom anbieten und das teilweise günstiger.

 

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